Energie-Tankstelle Matratze

Wer am Morgen kraftvoll aufsteht, bewältigt den Alltag besser. Umso wichtiger ist die nächtliche Regeneration. Gerade im Schlaf gewinnt der Körper Energie für den Tag. Matratze und Lattenrost spielen eine „tragende“ Rolle. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Wie man sich bettet, so liegt, pardon, schläft man. Eine alte Binsenweisheit, aber es ist etwas Wahres dran. Ein gutes Bett ist die halbe Miete für erholsamen Schlaf. Meist besteht die Unterlage aus Matratze und Lattenrost. Beides muss auf den Körper abgestimmt sein.

Wird die Wirbelsäule richtig abgestützt, behält sie ihre natürliche S-Form. Voraussetzung, um Haltungsschäden und Rückenschmerzen vorzubeugen.
Bandscheibengeschädigte wissen, wie wichtig das Bettsystem ist.
Deshalb: Probeliegen!
Testen Sie Matratze und Lattenrost. Es gibt Möbelhäuser mit eigenen Schlafstudios. Dort können Sie entspanntes Liegen ungestört ausprobieren.

Fast immer bestehen die äußeren Lagen von Matratzen aus natürlichen Materialien. Zum Beispiel aus Baumwolle, Schafwolle, Kokosfasern usw. Rosshaar ist nach Testergebnissen inzwischen nur noch in geringen Mengen vorhanden.
Viele Matratzen sind mit einer „Sommerseite“ aus Baumwolle und einer wollenen „Winterseite“ ausgerüstet. Fachleute erheben dagegen Einwände. Wolle nimmt von Natur aus mehr Feuchtigkeit, also Schweiß, als Baumwolle auf.
Man kann auf den meisten angebotenen Matratzen vernünftig liegen. Unterschiede gibt es dennoch.

Schaumstoff oder Kaltschaummatratzen sind besser als ihr Ruf. Der Schaumstoff muss deutlich über 35 kg/m3 wiegen.
Das heißt: Bei 2 x 1 Meter und 14 Zentimeter Dicke muss die Matratze mindestens 13 Kilogramm auf die Waage bringen.
Mehrlagige Matratzen bestehen aus verschiedenen Materialschichten. Zum Beispiel bieten Schaumstofflagen und Latexkern gute WärmeIsolation und feste Abstützung.
Matratzen mit Mehrzonenaufbau stützen die Körperteile unterschiedlich. Sie werden individuell für jeden Schläfer angefertigt. Entgegen früherer Meinung ist „bretthartes“ Liegen nicht das Wahre. Eine einheitliche Richtlinie für Härtegrade von Matratzen gibt es nicht. Jeder Hersteller teilt seine Auflagen von „hart“ bis „weich“ selbst ein.

Grundsätzlich gilt: Eine gute Schlafunterlage sollte punktelastisch sein. Wie beispielsweise beim Wasserbett gelöst. So wird kein Körperteil zu starkem Druck ausgesetzt. Und Druckstellen werden vermieden.
Andererseits dürfen leichte Körperteile nicht „hohl“ liegen, das heißt zu wenig unterstützt werden. Das betrifft u. a. den Lendenwirbelbereich. Der Bezug sollte sehr elastisch sein um einen Hängematteneffekt zu vermeiden. Gleichzeitig nimmt der Bezug Körperfeuchte auf und leitet sie ab. Viele neue Matratzen dünsten flüchtige organische Verbindungen aus. Lüften Sie nach dem Kauf neuer Auflagen das Schlafzimmer besonders ausgiebig. Nach vier bis sechs Wochen sollte sich die Geruchsbelästigung erledigt haben. Sonst Matratzen zurückgeben oder umtauschen.

Tipp: Aus hygienischen Gründen sollte eine Matratze nach acht bis zehn Jahren ausgetauscht werden!

Wichtig ist auch der Lattenrost. Der sollte weder zu hart noch zu weich sein. Die richtige Härte hat er, wenn er nur leicht nachgibt. Bei hochwertigen Lattenrostrahmen sind die Endpunktlager elastisch gelagert. So ist gute Körperanpassung gewährleistet. Zusätzlichen Komfort bieten Lattenroste mit verstellbaren Kopf- und Fußteilen. Sie sind per Hand, mit Elektromotor oder Gasdruckfedern zu bedienen. Zu verstellbaren Lattenrosten passen am besten flexible Latex und Kaltschaummaratzen.
Probieren Sie die Funktionen eines variablen Lattenrostes im Möbelhaus selbst aus. Sie müssen gut damit umgehen können.
Ein pfiffige Idee hat Lattoflex in seinem Programm. Und verspricht entspannten Schlaf. Die Bettkonstruktion „Schlaf-Tablet“ wird durch den Herzschlag des Schläfers in sanfte Schwingungen versetzt. Sie überträgt sich auf das Bett. Schwingendes Schlafen verbessert nach Auskunft des Herstellers die Schlafqualität.

Über die Matratze und das Bett hinaus:

Im Schlafzimmer hat sich einiges getan. Edle Hölzer und viele funktionale Extras rund ums Bett inszenieren traumhafte Nächte. Die große Vielfalt bei den aktuellen Schlafzimmerprogrammen bietet für jeden Raum und Geschmack eine Lösung. Vor allem ausdrucksstarke, edle Holzarten, wie Nussbaum, sind gefragt. Durch die warme und sinnliche Ausstrahlung des Wohlfühlmaterials Holz entsteht im Schlafzimmer eine Atmosphäre voller Ruhe und Behaglichkeit. Sie überzeugt selbst Designpuristen. Ein raffinierter Material-Mix aus edlen Hölzern wie Eiche, Kirsch oder Nuss mit Glas und Edelstahl setzt Akzente. Und betont die Geradlinigkeit der neuen Programme.
Extravagante Details finden sich in den Möbelstücken: So werden etwa die Betten optisch unterteilt durch ein Element aus Edelstahl in der Mitte des Kopfhauptes. Die Eleganz der Betten wird durch Metallfüße in Säulenform noch unterstrichen. Aufgegriffen wird dieses Element auch bei den Nachttischen: Die Verbundenheit der Möbelstücke wird so betont. Besonders pfiffig bei den Nachttischen sind integrierten Lampen.
Das edle Design findet sich auch in den Schwebe- und Schiebetürschränken wieder: Großzügig gestaltete Oberflächen und horizontal verlaufende Holzmaserungen verleihen dem Schlafzimmer eine ganz besondere Note.


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